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Cosplay – kreativ, aber zeitaufwendig 

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Cosplay: Jeder hat schon mal davon gehört, aber nicht viele wissen genau, was es ist, woher es kommt und was genau der Sinn dahinter ist. Falls Ihr Euch dafür interessiert, seid Ihr herzlichst eingeladen, weiterzulesen! 

Cosplay kommt aus Japan und wurde von Nobuyuki Takahashi, geboren am 30.04.1957 in Tokyo, geprägt. Er verwendete seine Idee erstmals in einem Artikel für die Zeitschrift „My Anime“ im Juni 1983. Der Name ist eine Zusammensetzung aus den englischen Wörtern „costume“ und „play“.

Aber was ist Cosplay genau? Der Teilnehmer stellt durch ein Kostüm, Verhalten, Accessoires und eventuell einer Maske einen Charakter aus einem Manga, Anime, Videospiel oder Film so originalgetreu wie möglich nach. Die Spieler investieren sehr viel Zeit, Kreativität und Geld in den von ihnen gespielten Charakter; sie leben ihre Rolle förmlich. 

Man kann einen Charakter auch völlig neu interpretieren, indem man z.B. einen männlichen Charakter weiblich oder nicht-binär darstellt. Einige Cosplayer verkaufen ihre Kostüme weiter, um damit Geld zu verdienen. Andere sind in Japan so populär, dass es sogenannte „Idol Cards“ von ihnen gibt. 

Außerdem gibt es seit dem Jahr 2000 in Japan zunehmend Cosplay-Restaurants. In sogenannten „Maid Cafés“ für männliche Kunden sind die Kellnerinnen als Dienstmädchen, Krankenschwestern oder Ähnliches verkleidet.

In den 1990ern kam Cosplay mit dem Manga- und Animeboom auch in die USA und nach Europa. 

Zusammenfassend ist das aus Japan stammende Cosplay eine besondere Art des Rollenspiels von fiktiven Charakteren, die man nach eigener Interpretation darstellen kann.

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